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Studie in Karlsruhe


Diese Studie wurde für ein Jahr gefördert. Sie enthält eine Sichtung des allgemeinen Materials, Expertinneninterviews sowie Interviews mit Betroffenen sowie Empfehlungen.

Interessant ist diese Arbeit auch deshalb, weil sie relativ aktuell ist und nicht zuletzt, weil Karlsruhe eine ähnliche Größe wie Wiesbaden hat - und relativ vergleichbare Bevölkerungsstruktur (relativ wenig Industrie, viel öffentliche und private Verwaltung).

Becker, Antje, Fiedler, Renate: Zur Lebenssituation behinderter Frauen in Karlsruhe - Möglichkeiten einer selbstbestimmten Lebensgestaltung für Frauen, die auf persönliche Hilfe angewiesen sind.

Pilotstudie aus Mitteln der Frauenförderung des Landes Baden-Württemberg, durchgeführt 1991/92 - ILKA - Individuelle Lebensgestaltung Karlsruhe e.V., Markgrafenstr. 40, 76133 Karlsruhe, Tel. 0721/30915, Fax 0721/30925.

ILKA ist ein Selbsthilfe-Verein mit einem kleinen Ambulanten Dienst. Die Motivation zu dieser Studie entstand aus dem Einsatz von ZDL als Pflegekräften bei schwerbehinderten Frauen. Im Rahmen der Helfervermittlung entstand die Initiative "Frauen helfen Frauen", bei der weibliche Helfer eingesetzt werden.

Eine Forderung aus dieser Studie richtet sich auf die Wohnmöglichkeiten für Behinderte. ILKA möchte eine Wohngemeinschaft für junge mobilitätsbehinderte Frauen schaffen.

vgl. auch:

- BM für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.): Mit uns ist zu rechnen - doch wir brauchen noch einen langen Atem! Selbsthilfeinitiativen, Projekte und Angebote von/für Frauen mit Behinderung. Bonn 1995

(ILKA: S.68/69)

- Hessisches Ministerium für Frauen, Arbeit und Sozialordnung (Hrsg.): Durchhalten. Dranbleiben. Und sich trauen. Dann haben wir am ehesten eine Chance. Lebenssituation und Alltagserfahrungen behinderter Frauen. Wiesbaden 1994