BM-Online

Betroffene entdecken das Internet

Was das Internet ist, wie man hineinkommt, sich darin bewegt und was Neulinge dort erwartet.
(Leben und Weg, Heft 2/97,S.17)

Internet - das war noch vor einem Jahr etwas für Exoten, in Deutschland jedenfalls. Sprach man jedoch mit Menschen aus anderen Ländern, vor allem natürlich aus USA, da war die eigene E-mail-Adresse fast so selbstverständlich wie eine Kreditkarte.

Im letzten Sommer gab es in Deutschland gerade mal ein Dutzend Angebote zum Thema Behinderung.

Schaute man dagegen über die Landesgrenzen hinaus, so war man mit einer Flut von Angeboten konfrontiert, die kaum überschaubar ist. Hinzu kommt, daß es im Internet nicht einfach ein zentrales "Telefonbuch" gibt oder gar eine Auskunft. Immerhin gibt es eine Reihe von Verzeichnissen, die den Anspruch haben, so etwas wie ein Telefonbuch bzw. -Auskunft zu sein.

Wer sich für das Internet interessiert, dem kann ich nur raten: schaut es Euch mal an. Entweder es gibt im Bekanntenkreis jemanden, der es Euch mal zeigt, oder ihr geht in eines der "Internet-Cafes" - so etwas gibt es mittlerweile in jeder Stadt. Das sind Cafes, in denen man auch tatsächlich einen Kaffee trinken kann - das aber am Monitor, und für einen relativ günstigen Preis (ca 5 - 10,- pro Stunde) kann man im Internet stöbern ("Surfen"). Aber es gibt da eben auch hilfreiche Menschen, die eben nicht nur Kaffee servieren (das tun sie auch), sondern auch Hilfestellungen geben. Wer gar keine Ahnung hat, kann da auch an einem Einführungskurs teilnehmen.

Ansonten gibt es - wie für jedes Thema - auch fürs Internet an jedem Kiosk ein Dutzend Zeitschriften, die technische Tips und Hinweise geben, und in Serien werden die vielfältigen Details dieses weltweiten Netzes (das heisst nämlich die Abkürzung "www" - world wide net) erläutert. Und natürlich hat der Buchhandel auch einige Regalmeter Material - als Buch gedruckt, als CD-ROM oder (meist) als Kombination.

Wie komme ich ins Internet?

Natürlich brauche ich dafür einen Computer. Es muß nicht einmal ein besonders moderner sein, auch muß er nicht unbedingt Windows95 als Betriebssystem haben - auch für Win3.1 und für den Mac (selbst für Atari und Amiga) gibt es passende Software. Aber ein Modem muß ich haben, und ein CD-Laufwerk ist sinnvoll.

Die nächste Frage ist dann: über welche Firma will ich online gehen? Im Gegensatz zum Telefon-Markt gibt es hier kein Monopol. Grundsätzlich muß ich mir überlegen: will ich ausschließlich das Internet nutzen? Dann tut es z.B. der über Kaufhof und Vobis vertriebene "metronet"-Zugang. Auch das "germany-net" ist interessant.

Die Alternative sind spezielle Dienst-Anbieter(Provider), die auch den Zugang zum Internet bieten, aber auch noch eigene Angebote haben - die bekanntesten sind T-Online (der Enkel von Btx), AOL, CompuServe. Hier gibt es meist "Schnupperangebote", bei denen die ersten Stunden kostenlos sind. Das heisst: natürlich sind Telefongebühren fällig, nur der Dienst-Anbieter verzichtet auf seine Gebühren. Zur Orientierung: AOL kostet pro Stunde 6,-, dazu kommen je nach Tageszeit die Telefongebühren (Ortsgespräch: zwischen 1,80 und 4,80 DM/Stunde - hier gibt es neuerdings auch interessante Sonderangebote der Telekom). Billig ist das Vergnügen also nicht, und die Uhr tickt unbarmherzig - irgendwie merkt man die Stunde auch noch weniger als beim Telefonieren...

Doch zurück zum Einstieg. Ist das Modem im Computer installiert, reicht es gerade bei diesen Dienstanbietern meist, eine CD (wie sie bei den meisten Computerzeitschriften regelmäßig beiliegt) einzulegen und das Setup-Programm zu starten, es führt dann mehr oder weniger elegant durch die Installation. Mit einem bißchen Glück klappt die Sache am Schnürchen. Wenn nicht, gibt es vielleicht Bekannte, die weiterhelfen können, oder man ruft eben das Service-Telefon des Providers an - dafür sind sie schließlich da!

Hannes Heiler

E-mail: HHeiler@aol.com

Sammlung von Internet-Adressen (ohne Anspruch auf vollständigkeit!):

BSK-Mail: BSK.ev@t-online.de

URL:

http://www.bsk-ev.de (geplant)

bisher:

http://home.t-online.de/home/o6221161721-0007/homepage.htm

Erotic stories for/about disabled

Von: Gerard <roestig@dds.nl>

Datum: Sun, 15 Dec 1996 14:41:49 -0600

There are some resources on the net that cover "disability and sex", with

stories and pictures. Here are two addresses, they contain material

themselves and have links to other pages.

http://www.neosoft.com/~ascot

http://www.c-wizards.com/private/mjdev.html

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Vor einigen Wochen bekam ich ne e-mail von einem Typ namens Fabiano aus Luxemburg. Da gibt es eine allg. Beschreibung der gemeinnützigen Gesellschaft, die da arbeitet:

www.santel.lu/SNL/etablissements/adapth/home.html

Auf demselben Server gibt es einen "Disability Server": www.santel.lu/HANDITEL/home.html

den Verweis auf die FGQ placierte er angeblich auf www.santel.lu/HANDITEL/wwwlinks/organization.html.

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Regina aus Genf schrieb mit auf Englisch. Auch dort gibt es einen Server namens "virtual Paraplegy" mit vielen internationalen Links:

www.mt.net/ russa - www.mt.net/~russa

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weitere Funde:

"Wer hilft wem"-Datenbank, Unfallopfer-Hilfsfwerk Berlin -Wer hilft wem? Datenbank - e-mail: hilfswerk1@aol.com.

(Fundstelle: Newsgroup de.soc.kontakte, 10.2.97)

Hilfsmittel-Anbieter:

DRAISIN-Spezialfahrräder Draisin

Sanitätshaus Leipzig (gefunden per crawler.de):

Suchmaschine SWISSGUIDE. 9.2.97 - suchwort "Rollstuhl":

Entwicklung eines Rollstuhls aus Kohlefasern für den Rennsport
Jahresbericht IBB 1995 Entwicklung eines Rollstuhls aus Kohlefasern für den Rennsport von Werner Meier Das Projekt, einen Rollstuhl aus Kohlefasern für den Radrennsport zu bauen, wurde erst kurz vor den Sommerferien aufgegriffen. Es entwickelte sich
--- (118) http://www.ibb.ch/pages/aktuell/publikationen/jahresbericht/95/jb_abtm/jb_abtm_rollstuhl.html
(3 K)

SVS - Medienmitteilungen 9 - 12
Texte français Medienmitteilungen 9 - 12 Übersicht über rollstuhlgängige Seilbahnen Bern, 20. August 1996. Auch für Behinderte steht die Schweizer Bergwelt offen. Bei zahlreichen Seilbahnunternehmungen sind die Transportanlagen darauf
--- (93) http://www.svs.ch/med3.htm (20 K)

Preview: Dolores
Dolores "Manchmal kann ein mysteriöser Unfall der beste Freund einer Frau sein" E ine alte Frau im Rollstuhl ( Judy Parfitt ) streitet sich mit einer stämmigen Haushälterin ( Kathy Bates ). Plötzlich fällt die alte Frau die Treppe
--- (93) http://www.cinenet.ch/previews/d/DoloresClaiborne/ (4 K)

Behinderte auf dem Abstellgeleise
Behinderte auf dem Abstellgeleise «Eingliederung vor Rente» lautet der Grundsatz der Invalidenversicherung (IV). Doch die IV-Gelder zur beruflichen Integration Behinderter verpuffen oft wirkungslos. Denn viele Arbeitgeber sparen Kosten ein, indem
--- (92) http://www.brueckenbauer.ch/.../BB/INHALT/9631/31zeit.htm
(10 K)
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10.2.97

Heute nacht hab ich mir die verschiedenen Suchmöglichkeiten rausgesucht.

WWW.crawler.de habe ich mit div. Suchbegriffen gefüttert -

zurück kamen:

  • behindert: 559 Verweise! Rund die Hälfte davon habe ich gesichtet, und das was das Wort "behindert" in unserem Sinn enthielt, habe ich heruntergeladen.
  • zu Behindertenbeauftragter gabs 17 und
  • zu Behindertenberatung auch noch 3 Links.
  • "Rollstuhl" brachte 159 Links und
  • Dialyse 78 Links,.