Uno-Jahr 1981 

Überblick: Uno-Jahr der Behinderten 1981


Allgemeines Ergebnisprotokoll des Adenau-Treff am 7./8. Juni 1980

Zu den einzelnen Themen, die von verschiedenen Teilnehmern vorbereitet worden waren, bildeten sich Arbeitsgruppen:

1. Arbeitsgruppe "Wohnen"
2. Arbeitsgruppe "Emanzipation statt Integration"
3. Arbeitsgruppe "Sexualität"
4. "Arbeitsgruppe Stadtteilarbeit"
5. Arbeitsgruppe "Arbeitssituation" (Das Ergebnisprotokoll dieser Arbeitsgruppe wird nachgereicht im Oktober)
6. Arbeitsgruppe "Verursachung".
Wir hatten uns generell vor den Arbeitsgruppen darauf geeinigt, daŠ alle Arbeitsgruppen die vorbereiteten Papiere unter zwei Aspekten bearbeiten:

A) Wo liegt der Grundkonflikt in der Problematik?
B) Wie kann dieser Grundkonflikt im UNO-Jahr des Behinderten sichtbar gemacht werden(Aktionen); welche organisatorischen Vorbereitungen sind notwendig; festhalten der Arbeitsergebnisse für dieses Protokoll.
Von allen Anwesenden wurde das Grundlagenpapier (rotes Papier) als Grundposition für unser weiteres Handeln akzeptiert.
Bis zu unserem nächsten Treffen in Haus Altenberg im Odental (S.Einladung, S.Anmeldung) haben sich die einzelnen Gruppen Arbeitsaufträge erteilt bzw. haben wir nachfolgende Beschlüsse gefasst:

1. Alle Gruppen sammeln offizielles Material, was zum Behindertenjahr geplant wird, und zwar, was offizielle Stellen beabsichtigen (Behörden/ Kirchen/ Wohlfahrtsverbände/ Gemeinden/ Länder/ Bund/ Reha-Träger/ Behindertenverbände). Die Sammlung von Materialien richtet sich sowohl auf die Region, in der die einzelnen Gruppen arbeiten, als auch auf überregionale Verbände und Organisationen. Die Gruppen werden das Material sammeln, sichten und für das Oktobertreffen aufbereiten. Gleichzeitig bemüht sich jeder um einen optimalen Informationsstand in dieser Richtung und versucht, an soviel Broschüren und "Werbematerialien" heranzukommen, wie ihm das möglich ist, Jeder spricht in diesen Zusammenhang gezielt Oskar an, um herauszufinden, welchen Stand die nationale Kommission zum Jahr des Behinderten im gegenwärtigen Zeitpunkt erreicht hat.

2. Barbara Lister, Uschi Baesler, Uschi Wasel, Andreas Vetter und Lothar Sandfort entwerfen eine Broschüre für eine mögliche Aktion "Anti-Reha-Tag". 3. Alle Gruppen nehmen auf örtlicher Ebene mit anderen Behindertengruppen Kontakt auf und informieren sie über die Ergebnisse der bisher gelaufenen bundesweiten Treffen von Behindertengruppen in Dortmund, Köln und Adenau. Gleichzeitig diskutieren alle Gruppen auf örtlicher Ebene mit anderen Behindertengruppen unser Grundlagenpapier und überlegen konkret Aktionen für das Jahr des Behinderten.
Gesichtspunkte dabei: Was ist leistbar?
- regional
- überregional
- zentral in der Bundesrepublik.

Um unsere Aktivitäten im Jahr des Behinderten in einen Gesamtzusammenhang zu stellen und um Bündnispartner zu suchen, nehmen die Gruppen auf örtlicher Ebene Kontakt zu anderen Initiativgruppen auf. Wer vor Ort die Anschriften anderer Initiativgruppen, die nicht im Behindertenbereich arbeiten, benötigt, kann, wenn ihm da Informationen fehlen, das Buch Knauer "Wissen aktuell: Initiativgruppen in der Bundesrepublik, in österreich und in der Schweiz" heranziehen. Darin werden mehr als 3 500 Adressen von Initiativgruppen und Organisationen genannt, die in den einzelnen Bereichen tätig sind. Sicher ist das Buch nicht umfassend, aber es bietet eine Hilfe. überörtlich spricht Mona Gruppen in München an, Joachim (Berlin) wendet sich an die Bremer Gruppen.

4. Um Bündnispartner für unser Vorhaben und finanzielle Unterstützung zu finden, wenden sich Birgit, Eckardt und Annette (Berlin) an die AG Spak und an das Netzwerk. Jeder macht sich aber bis zu unserem Oktobertreffen auch noch einmal gezielt Gedanken über Finanzierungsmöglichkeiten.

5. Bei den Unterlagen dieses Protokolls befindet sich auch die Einladung und der Anmeldebogen für unser Oktobertreffen. Da wir mittlerweile einen recht umfassenden Verteiler haben, fordern wir alle, die diesmal angeschrieben werden (es handelt sich dabei um alle Teilnehmer, die bisher an den Treffen in Dortmund, Köln und Adenau teilgenommen haben), auf, mit dem Anmeldebogen zurückzumelden an uns, ob sie auch weiter an der Arbeit interessiert sind, auch wenn sie sich nicht zum Oktobertreffen anmelden. Wer nicht rückmeldet, wird aus dem Verteiler gestrichen. Wir nehmen dann an, daŠ kein Interesse für die Weiterarbeit besteht. Meldet Euch rechtzeitig (bis zum 20.Sept.80) bei uns im Ludwig Steil-Haus, Im Defdahl 61, 4600 Dortmund l, zur Teilnahme an unserem Oktobertreffen in Odenthal an. Wir brauchen frühzeitig Eure Anmeldungen, weil wir die Adressen anschlieŠend an die AGG weitergeben werden. Ihr erhaltet von dort noch einmal eine Anmeldebestätigung. Wir hatten in Adenau einige Schwierigkeiten, weil eine Reihe von Leuten nicht gekommen sind, sich aber auch zu kurzfristig oder überhaupt nicht abgemeldet haben. Das bringt finanzielle Verluste mit sich, die wir kaum tragen können, da wir kein eigenes Geld besitzen. Wir bitten Euch deshalb noch einmal: Meldet Euch frühzeitig an, damit wir einen Oberblick haben. Solltet Ihr dann kurzfristig verhindert sein, müŠtet Ihr einen anderen Teilnehmer Eurer Gruppe schicken, oder aber uns so frühzeitig anrufen, daŠ wir noch Leute ansprechen können, denen evtl. vorher aus Platzmangel abgesagt worden ist.

6. Für das Oktobertreffen in Odenthal haben wir uns folgende Ziele gesetzt:
- Materialien und Absichten offizieller Stellen zum UNO-Jahr des Behinderten zusammentragen, aufbereiten und mitbringen

- Regionalplanung der Initiativgruppen soll sich bis dahin konkretisieren

- die Entscheidung muŠ in Odenthal fallen, was wir zentral/dezentral an Aktionen leisten können und wollen

- was wollen wir an Broschüren, Aufkleber, Plakate usw. zum UNO-Jahr machen.

Dortmund, 1.8.1980
Gusti Steiner

Ergebnisse der Arbeitsgruppe "Wohnen"

I. Aus der Gegenüberstellung konkreter Wohnsituation Behinderter und Nichtbehinderter läßt sich verallgemeinernd der Grundkonflikt wie folgt in Thesen umreißen:

- z.Zt. trägt die Wohnsituation Behinderter zu ihrer Isolation bei,
- die Gesellschaft hält Behinderte für überwiegend unfähig, frei zu wohnen,
- die Gesellschaft wird mit Behinderten zu wenig konfrontiert (das folgt aus der Isolation und reproduziert sie zugleich),
- Wohnen Behinderter ist primär kein bauliches Problem, es geht vielmehr um die Schaffung einer behindertengerechten sozialen Infrastruktur,
- Behinderten stehen nur unzureichend notwendige Möglichkeiten zur Befriedigung ihrer persönlichen Bedürfnisse zur Verfügung, wesentliche Grundrechte werden ihnen vorenthalten.

II. Formen einer Konfrontation der öffentlichkeit mit dem Wohnproblem Behinderter.

1. Ausstellung
2. Theater
3. direkte Aktionen

1. Ausstellung:
graphische Darstellung/Fotos, Gegenüberstellung der Möglichkeit und der Wohnsituation Behinderter/Nichtbehinderter
- Nachbau eines Anstaltszimmers
- Verlesen von Satire, Gesetzestexten, Zeitungsartikeln etc.
- Grundrisse von typischen behindertengerechten Wohnungen (die z.B. Wohnen in Partnerschaft unmöglich machen)
- Gestaltung der Räumlichkeiten durch z.B. zukleben von Fenstern in Sichthöhe von Rollstuhlfahrern, Aufhängung von unerreichbaren Briefkästen, Klingeln usw.
- Pflegesituation

2. Theater:
Sketche, Themenbeispiele, Ghettosituation" Verhalten der nichtbehinderten Mitbewohner" Probleme bei der Wohnungssuche, Besuch (Höhe der Klingel, Fahrdienst, Aufzüge usw.), Situation in Institutionen (Geschlechtertrennung, Entmündigung als Machtinstrument Heimordnung), Kosten/technische Gründe

3. direkte Aktionen:
Besetzung des Wohnungsamtes z.B. zur Erlangung von Information, Bürgermeister, Anstaltsleiter abends um 19.15 Uhr ins Bett legen (oder daran hindern, muß sitzenbleiben und schlafen)
Mögliche Konsequenz:
der Betreffende alarmiert die Polizei; Insassen von Anstalten alarmieren ebenfalls die Polizei
Demonstration an Wohnungsbaustellen, Verleihung von Prädikat -möglichst bundesweit - positiv und negativ. Negativpreisausschreiben, mit möglichst vielen Behinderten eine Veranstaltung des "Großen Preises" besuchen.
Ergebnisprotokoll der Arbeitsgruppe "Emanzipation statt Integration"
kontroverse Begriffsabkürzung
Integration (Definition): An(Ein)passung an bestehende Gesellschaftsform ohne Rücksicht auf Individualität
Emanzipation: von der Fremdbestimmung zur Selbstbestimmung (Definition Lembert: Barbara) besser: Emanzipation statt Anpassung
Umsetzung in Aktionen" Podiumsdiskussionen, Theater, Aktionen an Plätzen in der jeweiligen Stadt, Aufklärung über Aktion Sorgenkind
Anti-Reha-Tag anläßlich der REHAB 81 Düsseldorf (Mai ?)
Erstellen einer Gegenbroschüre (ähnlich Gesundheitstag)

Ergebnisprotokoll der Arbeitsgruppe "Sexualität"

I. Kernprobleme:

1. Wie man zur Sexualität steht
- Erziehung, Aufklärung im Heim

- Selbstverständnis der Eltern und Erzieher
2. Gesellschaftliche Unterstellung" daß Behinderte keine sexuellen Wünsche haben/dürfen. (es gibt Pillen, die den sexuellen Wunsch unterdrücken)

3. Schönheitsideal in der Gesellschaft
- Maßstäbe werden festgelegt von Massenmedien
- durch Werbung

4. Kontaktschwierigkeiten
- Heime" Werkstätten
- keine"Ausübungsmög1ichkeiten"

II. Wie läßt sich das Problem in die öffentlichkeit tragen?

- Filme, Video
- Bücher, Fotos
- Rollenspiel
- öffentliche Spiele, die Körperkontakt fördern
- Diskussion (sollten Behinderte Kinder bekommen?)
- Gespräche, Aufarbeitung
- Zelt-Aktion ("Liebeszelt")
- Lieder sammeln, in denen Behinderte erwähnt werden
- Liste von Prominenten, die behindert sind.

III. Was können wir jetzt schon tun? (für 1981)

- allgemeine Informationen sammeln
- Bücher, Filme, Fotos, Theaterstücke, Bilder sammeln
- richtige offene Broschüren erstellen (Welche Auswirkung hat die Behinderung auf die Sexualität ?)
- Werbebilder, Sketche mit Behinderten ausdenken (Pille, Mieter)
- Erarbeiten von Rollenspielen: Unerfüllter Beziehungswunsch, Einstellung zu Beziehungen.

Ergebnisprotokoll der Arbeitsgruppe "Stadtteilarbeit"

I. Positionen zur Arbeit Behinderter im Stadtteil:

1. Bisher haben Behinderte für ihre Behinderteninteressen gearbeitet, die Alternative dazu ist, daß erkannt wird, daß zum Leben in der Gesellschaft auch ein allgemeines politisches Bewußtsein gehört.

2. Die allgemeinen Probleme (z.B. Sanierung, Umweltschutz, Mieterprobleme), an denen im Stadtteil schon-bestehende oder zu gründende Initiativen arbeiten, sind für Behinderte ebenso von entscheidender Bedeutung wie die mit seiner Situation im Stadtteil verbundenen Probleme.

3. Behinderte sollten von daher nicht ausschließlich zu ihrer Situation im Stadtteil arbeiten, denn was nutzt es dem Behinderten, wenn das Haus, vor dem die Kantsteine abgeflacht wurden, wegsaniert wird.

4. Auch wenn im günstigsten Fall eine Vielzahl von Interessen Behinderter im Stadtteil durch deren Mitarbeit abgedeckt werden, bleibt es oft erforderlich, daß Behinderte in Form einer Initiative ganz speziell zu ihrer Situation im Stadtteil arbeiten. Hierbei ist von entscheidender Bedeutung, daß dies möglichst in einer intensiven Zusammenarbeit, einem intensiven Erfahrungsaustausch mit anderen Stadtteil-Initiativen stattfinden soll (Initiativen-Plenum). Soweit behindertenspezifische Probleme zu lösen sind, beruht deren Lösung auf Gegenseitigkeit.

5. Was für Auswirkungen könnte so eine Arbeit im Stadtteil haben?
- Verbesserte Möglichkeiten der Freizeitgestaltung
- Nachbarschaftshilfe
- Hausgemeinschaft
- Gemeinschaftsgefüge im Stadtteil
- durch Kennenlernen Abbau von Unsicherheiten im Umgang miteinander
- verbesserte Kontakte unter den Generationen, Berufsgruppen usw.
- Wohnungen.

II. Modell

Wie könnte eine Stadtteilarbeit in Gang gebracht werden? Wie kann sie längerfristig aussehen?
- Kontaktaufnahme (z.B. direkte Ansprechpartner in Kneipen suchen/Flugblätter). Dabei keine Beschränkung auf eine Gruppe, z.B. Behinderte. Den Stadtteil auf die Bedingungen, die einzelne Gruppen beschränken könnten, hin untersuchen, z.B. Wohnsituation, Situation im Verkehr, die Forderungen nach Abschaffung einschränkender Bedingungen führen zu zielgerichteten Aktivitäten und schaffen Voraussetzungen für eine Stadtteilarbeit

- Stadtteilladen/Kulturhaus
- Bürgerinitiativen/Frauengruppe
- Filmclub, Kinderhof-Kino
- Zeitung
- Straßenfestival
- Kleidertausch
- Theater, z.B. Straßentheater
- Flohmarkt
- Eltern (Mütter/Väter) - Se1bsthi1fen
- Nachrichtenbörse
- Sperrmüllaktion, Papiersammlungen
- Wohnstraßen.

III. 1981 und danach.

Slogan "Jeder Initiative ihren Behinderten"
- bei regionalen sowie überregionalen Veranstaltungen Vertreter von Stadtteil initiativen einladen und Fragen diskutieren wie folgende: Warum arbeiten so wenig oder überhaupt keine Behinderten in Stadtteil initiativen mit? Liegt es an den Initiativen und/oder an den Behinderten?
- Unterstützung, Teilnahme an Veranstaltungen, die von Stadtteilinitiativen getragen werden
- beratende Funktionen, z.B. wie man einen Laden behindertengerecht gestalten kann
- bei Veranstaltungen nach dem Muster "Aktion Sorgenkind":
1. hingehen und informativ Gespräche führen und/oder
2. Gegenveranstaltungen organisieren und/oder
3. schon vorher die Diskussion mit den Veranstaltern suchen, um evtl. das Konzept der Veranstaltung zu ändern.

Ergebnisprotokoll der Arbeitsgruppe "Verursachung"

Ausgangsthese: Behindertenhi1fe/-versorgung/-arbeit ist weitgehend losgelöst vom (gesellschaftlichen) Kampf gegen die Produktion von Schädigungen und Behinderungen. Als Ziel wäre eine Kampagne denkbar "stoppt die Produktion von Behinderungen".
3 Gesichtspunkte sind bei einer solchen Kampagne zu unterscheiden (im Sinne unterschiedlicher Einflussmomente auf Schädigungen bzw. Behinderungen):

1. die unmittelbare, meist eindeutig gesellschaftlich bedingte Verursachung von Schäden (durch Krieg, Arbeitsunfälle, Verkehr, Medi kamente, Haushaitsunfäl1e, Militär, Naturkatastrophen, Umweltverschmutzung, Medizin, seelische Armut, materielle Armut usw.) Slogan: Das Gesellschaftssystem schädigt
2. die Verschlimmerung vorhandener Schäden, bzw. Behinderung z.B. durch fehlende Förder- Therapie- oder Beratungsein-richtungen Slogan: fehlende Hilfe behindert
3. das Aufzwingen von "behindernden" Hilfen, etwa durch Absonderung in Heime und Anstalten durch stupide Tätigkeiten in Werkstätten Slogan: Behindertenhilfe behindert
Im Hinblick auf eine Kampagne im Jahr 1981 und daruberhinaus wurde für wichtig gehalten die Zusammenarbeit mit anderen Zusammenschlüssen zu suchen, die z.B. an Umweltschutzthemen oder am Thema Berufskrankheiten arbeiten (ähnlich: kritische Medizin etc.)
Wichtiger methodischer Aspekt sollte sein: möglichst kein theoretisches Geschwafel, sondern Betroffenheit erzeugen.

Beispielbereiche:

1. Krieg, Militarismus

Ansprechpartner: Zivildienstleistende, sozialer Friedensdienst, deutsche Friedensgesellschaff etc.
Aktionen: - Erklärung Behinderter nicht in den Krieg ziehen zu wollen, ohne Rüstung leben zu wollen
- Straßentheater mit vielen Leuten, die plötzlich wie nach einem Bombenangriff umfallen,
- Schautafel mit Fakten und Zahlen (Wehrdienstopfer, Arbeitsunfälle in der Rüstungsindustrie),
- an "Tagen der offenen Tür" in Kasernen oder bei Ausstellungen von Waffen und Militäraktionen mit Roll-stuhlfahrern
- Kirchenbesetzung gegen den Krieg

2. Umweltverschmutzungen

Ansprechpartner: Umweltschutzverein; dies kann ein wichtiger Schritt sein als Behindertenzusammenschluß nach außen zu treten Aktionen: - ähnliche Dinge wie bei Krieg, Militarismus
- Veranstaltung mit Fachleuten bestimmter Interessen-Vereinigungen, z.B. Duogynon-geschädigter Kinder
- genaue Zahlen/Fakten/Untersuchungen aufbereiten
In ganz ähnlicher Weise kann auch in anderen Bereichen gearbeitet werden.

Beispielaktionen:

- Einzelaktionen zu einem akuten Thema je nach Stadt
- Austausch über Erfolg/Mißerfolg bestimmter Aktionen unter uns, Vereinigungen/Initiativen in der BRD
- eine gemeinsame Aktion am gleichen Tag z.B. Kirchenbesetzung
- gegenseitige Unterstützung der Einzelaktionen (von Initiative zu Initiative)
- unter uns Verteilung von Kontaktadressen (auch Kontaktpersonen) der verschiedenen beteiligten Gruppen
- gemeinsame Aktion "Kongresse" zu bestimmten Ursachenthemen evtl. mit bestimmten Zugpferden, wie Klee, Roth, evtl. einer Serie mit den gleichen Leuten an verschiedenen Orten, (eher örtlich oder regional?)
Arbeitsabsprachen bis zum nächsten Treffen:
Straßentheater/Krieg (Rolf)
SFD ansprechen, Zahlen Rüstungsindustrie Wehrdienstopfer (Christa)
Verkehrsunfälle (Christa, Ute)
Tag der offenen Tür, Parade (Militär) : Charly
Kirchenbesetzung (Greta, Rolf)
Radioaktivität und Behinderung (Material und Aktionen) : Ute, Christa
Kontakt zu Fachleuten Duogynon Lenotan (Christa)
Sozialtherapiekontakt (Ute, Christa)
Drogen, Alkohol (Annemarie)
Kontakt Gewerkschaften (Arbeitsunfälle etc.) : Rolf, Charly


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